Es ist schon alles gut, es muss nicht erst werden. Gebratenes Wurzelgemüse und Fenchel mit Paradeisern und Kreuzkümmel.

Es ist schon alles gut, es muss nicht erst werden. Anfang jeden neuen Jahres überschlägt sich immer alles, es werden wie wahnsinnig Termine vereinbart, Projekte geplant, mehr schlecht als recht Neujahrsvorsätze eingehalten, Fitness-Abos angemeldet, Kohlenhydrate verbannt und Garagen ausgemistet.

Wir selbst sind die, die an unserem eigenen Leistungsdruck Schuld sind. Gut, die neuen Medien tragen auch einen großen Teil dazu bei, aber wie wir diese konsumieren, liegt wieder bei uns. Ständig vergleichen wir uns und alles um uns herum, sind nie zufrieden mit unserer Leistung und glauben immer, dass es jemanden gibt der besser ist als wir. Den gibt es bestimmt auch, aber eben nicht in unserer Situation, mit unseren Gegebenheiten und unserer Vergangenheit und Zukunft. Wir müssen uns einfach immer im Klaren sein, dass dies nicht immer der Realität entspricht, beziehungsweise schon der Realität, aber oft nur die guten Zeiten abgebildet werden. Die Macht die Soziale Medien über uns haben ist riesig, doch sie sind auch eine ganz wunderbare Quelle der Inspiration, ermöglichen Vernetzung rund um den Globus und machen es, wie in meinem Fall möglich, selbstständig und selbstbestimmt zu arbeiten und trotzdem für mein Kind da zu sein.

Zu Jahresbeginn stecken wir unsere Ziele immer besonders hoch. Wir tun ja gerade so, also würden wir unser ganzes Leben umkrempeln. Nehmen uns Dinge vor, bei denen wir schon allein beim Gedanken daran erkennen müssten, dass sie nicht realisierbar sind. Daraus resultiert, dass wir enttäuscht sind, mit uns selbst nicht zufrieden und verlieren die Motivation. Viel besser ist es doch sich nur vorzunehmen was auch im Rahmen des Möglichen ist, Ziele zu setzten, die für uns erreichbar sind, die uns anspornen und nicht nur Druck auf uns ausüben.

Wir sollten also nicht zu viel planen, uns treiben lassen, oft kommt es ja doch anders als wir erwartet haben. Außerdem sind wir schon gut so wie wir sind. Unser Körper ist perfekt, er trägt uns durchs Leben, ermöglicht ganz tolle Bewegungen und hält viel mehr aus als wir ihm zumuten.Unsere Wohnsituation ist viel besser als wir oft anerkennen und wir können uns glücklich schätzen, dass wir so ein liebevolles Umfeld haben. Lieber weniger Projekte, dafür bessere, welche, die uns erfüllen, zu uns passen und die auch im geplanten Zeitrahmen umsetzbar sind.

Wir können also genau so bleiben wie wir sind und genau das machen was wir wollen. Wir sind längst großartig und müssen es nicht erst werden. Alles ist gut, solange wir UNSEREN Weg gehen. Also bleibt euch treu, seid dankbar für das was ihr habt, nehmt euch nicht zu viel vor und lasst es euch gut gehen.
Esst ganz viel wärmendes Soulfood. Genießt ein Glas Wein dazu.

Gebratenes Wurzelgemüse und Fenchel mit Paradeisern und Kreuzkümmel

Ein ganz tolles Rezept um sich etwas Sonne auf den Teller zu zaubern. Wenn mir der Winter zu lange wird brauch ich immer etwas mit Paradeisern, dann ist wieder alles gut.

für 3-4 Personen

Zutaten

1 TL Fenchelsamen

1 TL Kreuzkümmel

1 rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Fenchel

3 Karotten

3 Pastinaken

1 Stück Sellerie

300 g Paradeiser, passiert (vom Sommer eingefroren, in Gläsern oder aus der Dose)

1 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

1/2 Bund Petersilie

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Fenchel- und Kreuzkümmelsamen zugeben und anbraten bis die Gewürze zu duften beginnen. Karotten und Pastinaken schälen und in Stifte schneiden. Fenchel in ca. 5 mm dicke Scheiben oder Spalten schneiden, Zwiebel und Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden. Das Gemüse zugeben und 5–10 Minuten auf beiden Seiten anbraten. Danach die Paradeiser zugeben und 15 Minuten schmoren lassen. Mit gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.

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