Wir hatten über die Weihnachtsferien diesmal wirklich viel Besuch. Meine Tage waren geprägt von Wegräumen, putzen, kochen und wieder Gäste empfangen. Wunderschön so viele liebe Menschen um uns zu haben, aber natürlich auch anstrengend – vor allem mit Baby. Manchmal wusste ich auch nicht mehr was ich kredenzen soll, denn die Zeit war oft knapp und ich wollte auch nicht ganzen Tag in der Küche verbringen.
Einer unserer Klassiker ist der asiatische Reisnudelsalat. Erstens geht er sehr schnell, ist in dem Fall vegetarisch gehalten (man kann ihn auch ergänzen mit Rindfleisch, Schweinefleisch, Tofu, usw.), vegan und noch dazu glutenfrei. Also immer auch eine gute Idee, wenn man nicht genau weiß, welche Vorlieben bzw. Allergien die geladenen Gäste mitbringen.
Wenn etwas übrig bleibt essen wir den Reisnudel-Salat am nächsten Tag gerne warm als Bowl, manchmal mit gebratenem Spiegelei obendrauf.


asiatischer Reisnudelsalat
für 4 Personen
Zutaten
200 g Reisnudeln
2 Frühlingszwiebel
1 cm Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
200 g Champigons
150 g Zucchini
150 g Karotten
1 rote Paprika
Für die Marinade:
3 EL Sojasauce
3 EL Teriyaki Sauce
1 EL Honig
1 EL Limettensaft
1 TL schwarzer Sesam
1 EL Sesamöl
Salz, Pfeffer
Ingwer und Knoblauch schälen und klein hacken. Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.
Sesamöl in einer Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebel, Knoblauch und Ingwer zugeben und kurz anrösten. Das Gemüse in beliebig große Stücke schneiden (ich schneide die Karotte gerne in Stifte) zugeben und 5 Minuten anbraten. Sojasauce, Teriyaki-Sauce, Honig und Limettensaft verrühren. Das Gemüse damit marinieren und gut durchmischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Reisnudeln nach Packungsbeilage kochen. Das Wok-Gemüse mit den Nudeln vermischen und mit schwarzem Sesam bestreuen.