Urkornbrot mit Apfelsaft



Aufgrund meiner neuen Flockenquetsche habe ich nun endlich die Möglichkeit Flockenmischungen ganz nach meinen Vorstellungen zu kreieren. Ich wollte schon immer einmal ein Urkornmüsli kreieren und nun liebe ich diese Mischung als Basis für ganz viele Rezepte.

Einkorn, Emmer und Dinkel zählen zu den Urkorngetreidesorten, welche ich in diesem Brot verarbeitet habe. Dem eigentlichen Brotteig dient Dinkelmehl als Basis da es den höchsten Kleberanteil hat und ich den milden Geschmack von Dinkel sehr mag. Der naturtrübe Apfelsaft bringt etwas Süße und Säure in das Brot, ich mag die Kombi sehr gerne. Hier könnt ihr aber variieren und gerne auch andere Fruchtsäfte verwenden.

Urkornbrot mit Apfelsaft

für 4 Personen

Zutaten

Für das Brühstück

40 g Emmerflocken

40 g Einkornflocken

40 g Dinkelflocken

30 g Leinsamen

11 g Steinsalz

220 ml Wasser

 

Info: Solltet ihr die ein- oder anderen Flocken nicht haben könnt ihr alternativ auch einfach mehr von den

Dinkelflocken oder Haferflocken verwenden. 

Für den Brotteig

250 g Dinkelvollkornmehl

180 g Dinkelsauerteig

120 ml Apfelsaft

Brühstück

6 g Germ

Flocken zum Bestreuen des Brotes

Öl oder Butter für die Kastenform

Die Flocken gut vermischen und gemeinsam mit den Leinsamen und dem Salz in einem kleinen Topf ohne Öl unter Rühren rösten bis sie zu duften beginnen. Vom Herd ziehen und mit 200 ml Wasser übergießen. Das Brühstück mindestens 60 Minuten, gerne aber auch über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Die Germ im Wasser auflösen. Alle Zutaten des Brotteiges in eine Schale geben, das Brühstück hinzufügen und zu einem sehr weichen Teig verkneten. Eine Kastenform mit Öl oder Butter ausfetten und den Teig einfüllen. Den Brotteig mit ein paar Flocken bestreuen und ca. 90–120 Minuten aufgehen lassen.

Das Backrohr auf 250°C vorheizen. Das Urkornbrot zuerst 5 Minuten bei 250°C Ober- und Unterhitze backen, danach die Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 50 Minuten backen. Das Brot aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.

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